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Sanierungskosten berechnen Was kostet die Sanierung — und was zahlt der Staat?

Bei jedem zweiten Altbau entscheidet nicht der Kaufpreis, ob er passt, sondern die Summe dahinter. Hier lassen sich Sanierungskosten und Förderung berechnen: Der Rechner nennt die Kosten als Spanne, zieht ab, was der Staat zahlt, und sagt, was der Rest im Monat bedeutet, wenn er mitfinanziert wird.

„Sanierungskosten“ rechnet wie alle Immobilienrechner hier ohne Konto, ohne Speicherung, ohne Weitergabe an Banken oder Vermittler.

Was soll gemacht werden?

Maßnahmen

Aus ihr werden die Bauteilflächen geschätzt — Fassade, Dach und Fenster hängen an der Größe des Hauses.

Förderung

Ihr Eigenanteil

11.900 – 27.900 €

Aus 22.000 – 38.000 € Sanierungskosten abzüglich 10.100 € Zuschuss.

  • Kosten 22.000 – 38.000 € übliche Marktpreise, mit Handwerk und Mehrwertsteuer
  • Zuschuss 10.100 € Heizung 46 %, Hülle 0 %
  • Monatlich 62 – 146 € wenn der Eigenanteil mitfinanziert wird
Die Maßnahmen im Einzelnen
Maßnahme Geschätzter Umfang Kosten
Neue Heizung (Wärmepumpe) pauschal 22.000 – 38.000 €
Summe 22.000 – 38.000 €

Voreingestellter Zins 4,3 %: Durchschnitt der Deutschen Bundesbank für neue Wohnungsbaukredite mit über 10 Jahren Zinsbindung (4,04 % effektiv, 08/2026) zuzüglich 0,3 Prozentpunkte, weil das Beispiel mit 20 % Eigenkapital und entsprechend hoher Beleihung rechnet; gerundet. Kein Darlehensangebot — Ihre Konditionen hängen von Bonität, Eigenkapital und Objekt ab; immoriver.com vermittelt keine Darlehen.

Fördersätze nach der BEG-Richtlinie, Stand 21.07.2026. Über die Förderung entscheiden KfW und BAFA auf Antrag — und der Antrag muss vor Beginn der Arbeiten gestellt sein.

Warum diese Zahl vor dem Kauf gehört und nicht danach

Ein Haus von 1965 mit Energieklasse G ist nicht teuer oder günstig — es ist das eine oder das andere, je nachdem, was die Sanierung kostet. Wer die Summe erst nach dem Notartermin kennt, hat sie nicht verhandeln können. Deshalb steht dieser Rechner auch neben dem Exposé, mit den Angaben des Inserats schon eingesetzt.

Was Sie nach dem Kauf tun müssen

Seit dem 29. Juli 2026 gilt das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG). Es hat zwei bekannte Pflichten gestrichen: den Austausch von Heizkesseln ab dreißig Jahren und die Vorgabe, neue Heizungen zu 65 % mit erneuerbaren Energien zu betreiben. Geblieben sind zwei stille: Wer ein älteres Haus kauft, muss binnen zwei Jahren nach dem Grundbucheintrag die oberste Geschossdecke oder das Dach dämmen (§ 35 GModG) und zugängliche Heizungs- und Warmwasserleitungen in unbeheizten Räumen dämmen (§ 69 Abs. 2 GModG). Beides ist vergleichsweise günstig — teuer wird es nur, wenn man es nicht eingeplant hat.

Warum Spannen und keine Preise

Dieselbe Dachsanierung kostet in zwei Nachbarorten unterschiedlich viel, und im selben Ort verlangt der eine Betrieb das Anderthalbfache des anderen. Eine einzelne Zahl wäre eine erfundene Genauigkeit. Die Spanne zeigt, worüber Sie Angebote einholen sollten — drei Stück, wie immer beim Bauen.

Häufige Fragen

Wie genau sind die Kosten?
Es sind Größenordnungen aus üblichen Marktpreisen je Quadratmeter, hochgerechnet auf geschätzte Bauteilflächen. Das ersetzt kein Angebot und keine Energieberatung, reicht aber, um zu entscheiden, ob ein Objekt ins Budget passt.
Bekomme ich die Förderung sicher?
Nein — hier steht ein Überschlag, keine Zusage. Zuschüsse gibt es nur auf Antrag, nur vor Beginn der Arbeiten und nur, solange Haushaltsmittel da sind. Die Sätze ändern sich häufig; das Datum darunter sagt, von wann unsere stammen.
Muss ich nach dem Kauf sanieren?
In den meisten Fällen wenig: Die Dämmung der obersten Geschossdecke und der Leitungen in unbeheizten Räumen ist binnen zwei Jahren nach dem Eigentümerwechsel fällig, sofern sie nicht schon vorhanden ist. Alles andere ist Ihre Entscheidung.
Muss ich die alte Gasheizung austauschen?
Nein. Die Austauschpflicht für Kessel ab dreißig Jahren und das Betriebsverbot ab 2045 sind mit dem GModG entfallen. Wer neu einbaut, wählt frei — bei Öl und Gas steigt allerdings der vorgeschriebene Anteil klimaneutraler Brennstoffe schrittweise an (10 % ab 2029, 100 % ab 2045).
Lohnt sich die Sanierung überhaupt?
Das hängt an Ihrem Verbrauch, nicht an einer Faustregel. Rechnen Sie den Eigenanteil gegen die eingesparten Energiekosten — bei der obersten Geschossdecke sind es oft wenige Jahre, bei der Fassade selten unter fünfzehn.

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